Senioreneinrichtungen

/Senioreneinrichtungen
Senioreneinrichtungen 2018-01-07T13:38:48+00:00

Inklusion für Senioreneinrichtungen

Ein informativer und weiterführender Vortrag mit folgenden Inhalten:

Welche unterschiedlichen Arten von Behinderungen gibt es?
Wie erkennt man diese Menschen – am Telefon, bei einer persönlichen Begegnung?
Wie kommuniziert man mit diesen Menschen?
Was für Anforderungen und Bedürfnisse haben sie?
Wie kann man mit einfachen Mitteln diesen Menschen im Krankenhaus helfen?
Wie lassen sich diese Menschen im Krankenhausalltag integrieren?
Wie verschafft sich das Krankenhaus so einen Wettbewerbsvorteil?

 

Dauer:

ca. 60 Min. mit anschl. Diskussion

Zielgruppe:

Mitarbeiter/innen der Patientenaufnahme und Station

Termine:

nach Vereinbarung in Ihrem Haus

Dozent:

Axel Dickschat (kennt das Klientel aus eigener Erfahrung)

Weitere Informationen zur Inklusion

für Senioreneinrichtungen
Gratis Checkliste für Barrierefreiheit und Orientierungshilfe

Hintergrund:
Krankenhäuser, Reha-Zentren und Senioreneinrichtungen stehen heute vor großen Herausforderungen. Neben dem wirtschaftlichen und Wettbewerbsdruck sind zahlreiche gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Eine davon ist die Inklusion. Die Sicherstellung, dass Menschen mit einem Handikap anderen – nicht behinderten – Menschen gleichgestellt sind. Nun gibt es nicht DEN behinderten Menschen. Damit eine Gleichstellung gewährleistet ist bedarf es zahlreicher, unterschiedlicher Maßnahmen. Eine davon ist die Kommunikation zwischen Patienten und dem Personal.

Barrierefreiheit und Orientierungssicherheit gehören zusammen. Wenn heute über „Barrierefreiheit“ gesprochen wird, dann wird an Menschen mit einer motorischen (sichtbaren) Einschränkung gedacht. Allerdings, jeder zweite Mensch über 65 Jahre ist entweder Hör- und/oder Sehgeschädigt – also, sensorisch eingeschränkt. Hinzu kommen die anerkannten Sehbehinderten und Blinden, Schwerhörigen und Ertaubten, die kognitiv Eingeschränkten und viele mehr.

Öffentliche Gebäude, wie Krankenhäuser u. ä., lassen sich nicht unmittelbar so herrichten, dass alle Menschen, Nichtbehinderte und Menschen mit ihren differenzierten Behinderungen, sich selbständig bewegen und orientieren können. Aber – alle Mitarbeiter können lernen so mit den Patienten zu kommunizieren, dass diese sich im Haus wohl und sicher fühlen. Dafür bedarf es der Kenntnis, was für unterschiedliche Behinderungen es gibt und wie man mit diesen Menschen umgeht.
Das Thema beginnt bereits beim Erstkontakt; Ein Patient erhält von seinem niederge-lassenen Arzt eine Überweisung und ruft im Krankenhaus an, um einen Termin für eine ambulante oder stationäre Aufnahme zu vereinbaren. Dies setzt sich fort bei der Übergabe der Patienten von der Patientenaufnahme zur Ambulanz bzw. zur Station.

Eine individuelle Kommunikation gibt dem Patienten Sicherheit, trägt zur Qualitätssicherung des Hauses bei und erfüllt die Kriterien des BGG (Behindertengleichstellungsgesetz) im Rahmen der Inklusion.